1959 in Meißen geboren, lebe ich heute mit meiner Ehefrau Constanze Leopold in Dresden-Löbtau.
Seit 2006 gibt sie mir nicht nur moralischen Rückhalt für meine Arbeit, sondern begleitet und unterstützt inspirierend und sachkundig alle Projekte als Produktionsassistentin, Öffentlichkeitsarbeiterin, Maskenbildnerin, kritische und akribische Lektorin meiner Publikationen und Partnerin in Bühnenprogrammen.

Fotografie und Zeitgeschichte sind von Jugend an meine Leidenschaften, die mich auch während meiner gesamten Theaterlaufbahn nicht losließen.
Als Requisiteur an den Landesbühnen Sachsen und als Bühnentechniker am Kleinen Haus der Staatstheater Dresden eroberte ich ab 1977 die Bretter, welche fortan meine Welt waren.

Schon während meines Regiestudiums in Berlin entschied ich mich für die heitere Muse: Operette, Musical und Revue. An der Staatsoperette wirkte ich seit 1984 zuerst als Regieassistent, Abendspielleiter und Moderator, später als Regisseur, Theaterfotograf, Solist, Dramaturg und Bühnenautor.

Einige Zeit arbeitete ich als TV-Bild- und Schnittregisseur bei einem großen Privatsender in Köln.



Viele junge Menschen gingen bei mir von 1992 bis 2013 im Dramatischen Unterricht Operette-Musical-Chanson an der Musikhochschule "Carl Maria von Weber" in Dresden ihre ersten Schritte zur Bühnenkarriere als Sängerdarsteller.

Mit den Musical- und Tanzensembles meines eigenen Musiktheaterstudios konnte ich einige schöne Bühnenerfolge feiern.
Das Musical „Toi, toi, toi- die Bühne brennt!“ schrieb ich 2008 mit dem Dresdner Komponisten und Musikproduzenten Andreas Goldmann und inszenierte es im Biertheater Radeberg als Liebeserklärung an das Theater.

Während meiner Arbeit an der Staatsoperette kam mir die Idee, die Geschichte der musikalischen Volkstheater Dresdens in einem Theaterarchiv zu bewahren und digital einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 2021 wurde dieses Projekt mit dem Förderpreis des sächsischen Landespreise für Heimatforschung gewürdigt. Sehr stolz bin ich auf den Publikumspreis "Eliza", der mir 2022 vom Förderforum der Staatsoperette für die "Bewahrung der Operettengeschichte Dresdens mit dem Buch Metropole des Vergnügens und die Schaffung des Digitalen Archivs der Volkstheater verliehen wurde. 2024 wurde mein Arcvhiv von der Slub in das digitale Kulturerbe Sachsens übernommen.

Mit Leidenschaft schreibe und gestalte ich Bücher und wirke als Kurator für Ausstellungen.



Heute beleuchte ich als Publizist in Interviews und Rezensionen die Dresdner Kulturszene, begleite Menschen als Redner über die Gipfel und durch die Täler des Lebens und lade in meinen Lesungen und Programmen zu künstlerischen und theaterhistorischen Zeitreisen ein.