Anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Felsenbühne Rathen wurde ich von der Landesbühnen Sachsen GmbH mit der inhaltlichen Konzeption und der Schaffung einer Foto-Retrospektive aus 25 Schautafeln für den Besucherweg zur Felsenbühne beauftragt.
Mein Vorschlag, gemäß des heutigen Standes der KI-Fotobearbeitung die gesamte Ausstellung in Farbe zu bringen, wurde angenommen.
Am 13. Juni 2026 wurde die Ausstellung im Rahmen eines Festaktes von Intendant Manuel Schöbel eröffnet. Ich hatte die Ehre, die anwesende sächsische Kulturstaatsministerin Barbara Klepsch und weitere maßgebliche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft bei der Besichtigung zu begleiten.
Zum 80. Gründungsjubiläum der Landesbühnen Sachsen wurde ich von der Geschäftsleitung im Januar 2025 als Kurator und Designer einer großen dokumentarischen Ausstellung im Glasfoyer des Stammhauses Radebeul bestellt. Für die Entwicklung von Konzeption und Texten zog ich die Bestände mehrerer staatlicher Archive und meines Theaterarchivs Dresden heran. Im Zuge der Recherche digitalisierte ich ca. 90 GB Dokumente und Fotos.
Dann nahm ich die digitale Restaurierung meiner Fotoauswahl vor und setzte die grafische Realisierung von 72 Schautafeln im Format von 94 x 68 cm um. Am 8. September 2025 schloss ich die Herstellung der Druckdateien ab.
Gleichzeitig bereitete Ausstattungsleiter Ralph Zeger eine Ausstellung von materiellen Zeitzeugnissen, Bühnenbildentwürfen und Kostümen gleichfalls im Foyer und weitere Fotostrecken im ganze Haus vor.
Im Rahmen eines großen Theaterfestes am 27.09. 2025 wurde das "Gesamtkunstwerk" von Intendant Manuel Schöbel dem Publikum und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Theaters vorgestellt und begeistert aufgenommen.
2026 wurde der dokumentarische Ausstellungsteil bereits in Hoyerswerda und im Lichthof des Sächsischen Finanzministeriums gezeigt, weitere Ausstellungsorte sind geplant.
2017 wurde ich von der Leitung der Staatsoperette mit der konzeptionellen, textlichen und praktisch-gestalterischen Ausführung einer Dokumentation der Operettengeschichte für das Foyer des neuen Theaters im Kraftwerk Mitte betraut. Für mein Layout nutzte ich grafische Elemente des damals aktuellen CD der Staatsoperette (Ö Grafik Dresden).
Zum 65. Jahrestag der Staatsoperette gestaltete ich meine erste theaterhistorische Präsentation in komplett eigener Verantwortung im neuen Kassenfoyer des alten Theaters in Dresden-Leuben. Außerdem schrieb ich den historischen Teil der Festschrift und das Text- und Regiebuch der Gala, welche ich auch inszenieren durfte.
Von 1993 bis 1999 hatte ich an der Staatsoperette Dresden auch einen Vertrag als Theaterfotograf. Neben der wechselnden Gestaltung des gesamten Foyers zu Premieren mit Großfotos, der Zuarbeit für die Werbung und der fortlaufenden historischen Dokumentation des Betriebes und Gebäudes Staatsoperette konnte ich meine gelungensten Motive der flüchtigen Bühnenkunst auch auf Ausstellungen in Bautzen, Nossen und Dresden zeigen.
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